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Die audiovisuelle Aufklärungskampagne der Staatsregierung („Was spielt mein Kind?“) über die Bedeutung des Jugendmedienschutzes wurde von Frau Staatsministerin Haderthauer im November 2010 gestartet. Die Kampagne zielt darauf ab, Eltern dafür zu sensibilisieren, dass Computerspiele die Entwicklung ihrer Kinder schädigen können, wenn Kinder Zugang zu Spielen haben, die für sie ungeeignet sind, oder wenn Kinder mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen, als ihnen gut tut. Denn es gehört zu den elterlichen Erziehungsaufgaben, Kinder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen anzuhalten und auf Fehlentwicklungen zu reagieren. Auch ermöglicht die Kampagne Fachkräften, Eltern gezielt auf ihre Verantwortung für den Medienkonsum ihrer Kinder anzusprechen.
Um eine maximale mediale Verbreitung und öffentliche Aufmerksamkeit zu erzielen, wurden unterschiedliche Verbreitungswege eingesetzt. Herzstück der Kampagne ist ein Kinospot, der in den Jahren 2010 und 2011 jeweils in der Vorweihnachtszeit in fast allen bayerischen Kinos zu sehen war. Ferner wurde der Spot „Was spielt mein Kind?“ in diesem Zeiträumen auch im Fernsehen, und zwar in allen 16 bayerischen Lokalfernsehsendern, ausgestrahlt. Die Vorführung des Kampagnenspots im Kino, die Ausstrahlung im Fernsehen und die Bewerbung der Kampagne durch Plakatierung aller Großflächen vor dem StMAS, durch Infoscreens in den Bahnhöfen München, Augsburg und Nürnberg und durch animierte Bannerwerbung im Internet haben große öffentliche Aufmerksamkeit erreicht.
Zudem wurde der Spot auf DVD vervielfältigt und an geeignete Institutionen und Multiplikatoren verteilt (insb. Jugendämter, Bayerische Regierungen, Aktion Jugendschutz, Bayerisches Landesjugendamt, Bayerischer Jugendring, BLM, Verbraucherschutzorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Familienbildungsstätten und Beratungsstellen). Als Handouts, welche die Aufmerksamkeit von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pädagogen auf die Kampagne lenken sollen, wurden Poster und Postkarten mit Wechselbildern (Lentikulardruck) verteilt.
Die Kampagne wird durch medienpädagogische Hilfestellungen für Eltern und Fachkräfte ergänzt. Zum Auftakt wurden die Kampagnenflyer „Was spielt mein Kind?“ und die Flyer „Computerspiele - Tipps für Eltern“ an geeignete Institutionen und Multiplikatoren verteilt. Die verbliebenen Materialien dienen weiterhin zur Begleitung der Kampagne und können per E-Mail (info@was-spielt-mein-kind.de) bestellt werden.
Zur nachhaltigen Umsetzung des Kampagnenziels und Fortführung der Kampagne wurde das Internetportal www.was-spielt-mein-kind.de geschaffen. Dort ist der Spot ebenso abrufbar wie vielfältige weiterführende Informationen zu den Themen Medienkompetenz und Medienerziehung. Es bietet einen Überblick über die bestehenden Angebote und trägt dazu bei, diese miteinander zu vernetzen. Das Portal wird laufend aktualisiert und fortentwickelt.



